> Zugriff aus Firmen heraus verboten? > [http://www.symlink.ch/article.pl?sid=05/04/20/136207&mode=thread] > Internet | Veröffentlicht durch XTaran am 2005-04-20 14:23:23 > Aus der Neue-Einsatzgebiete-für-Proxies Abteilung > brummfondel hatte heute ein einschneidendes Erlebnis... > brummfondel schreibt: »Gerade wollte ich über die Firmen-Firewall einen > Stadtkarten-Dienst besuchen, da strahlte mich statt dessen diese Meldung > an: > Diese Webseite ist aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt > Bitte beachten Sie, dass gemäß den Nutzungsbedingungen des Anbieters von > "Stadtplandienst" jegliche Nutzung über ein Firmenintranet grundsätzlich > kostenpflichtig ist. XXXXX AG hat keinen Lizenzvertrag mit dem Anbieter > von Stadtplandienst abgeschlossen. Die Nutzung von "Stadtplandienst" > durch Mitarbeiter der XXXXX AG ist daher nicht zulässig. > Die Richtung, in der sich das Internet entwickelt, scheint mir langfristig in > eine Sackgasse zu führen. Bei nichtgefallen werden gleiche ganze > Nutzergruppen einfach ausgeschlossen. Da kann man doch nur hoffen, daß IPv6 > niemals flächendeckend genutzt wird, denn sonst kann man gezielt jeden Nutzer > von allem möglichen ausschließen, da er eine fixe IP hat. Ich sehe da schon > ganze "Passport-IP-Zugangsmanager". Schade drum.« > XTaran erinnert das sehr an das IP-basierte Zahlungssystem, daß eine > österreichische Firma als Dialer-Alternative einsetzen will. ###### "Das Internet"? [http://www.symlink.ch/comments.pl?sid=05/04/20/136207&cid=20] (Score:3, Tiefsinnig) von dino (neil@franklin.ch.remove) am Thu. 21. April 05, 11:43 MEW (User #32 Info) http://neil.franklin.ch/ > Die Richtung, in der sich das Internet entwickelt, scheint mir langfristig in > eine Sackgasse zu führen Meinst du mit dem Singular "das Internet" das Netz selber (die Uebermittlung)? Wohl kaum. Meinst du damit alle Websites, wie wenn die alle eins waeren? Dem ist aber definitiv nicht so. Das schlimmste was da am passieren ist, ist das ein gewisser Teil der per Netz erreichbaren Sites Unsinn macht. Und die werden sich das im Konkurrenzumfeld des Webs (gleich der Link nebendran) nicht lange leisten koennen. Die werden Konkurs machen oder doch noch zur Besinnung kommen. Spaetestens wenn die User andere Sites benutzen, und so deren Namen durch verschickte Links bekannter werden, und die so immer weniger Neukunden bekommen. Es erfuellt sich taeglich das, was ich vor Jahren gesagt hab: In einer Welt wo Information (und Software) umsonst zu haben ist, und sei das auch nur von einem einzigen Anbieter, ist der Marktpreis Null (ausser man bietet mehr an, und niemand anders bringt das mehr nicht auch kostenlos). Zeit fuer ein Wikimaps, analog zu Wikipedia? :-) Wer mit Nulleinkommen Sites machen nicht leben will steigt aus dem Netz aus, in den wegen Netz schrumpfenden Papiermarkt, oder auch direkt in den Konkurs. Heute sind wir schlicht nicht mehr auf Leute angewiesen die Geld wollen. Die herbeigeredete Informatinsdienstleistungswirtschaft wird im Netz nicht stattfinden. Wegen Ueberfluessigkeit nicht stattgefunden. Das Netz ist nicht die Basis fuer Infobesitzprofite sondern der Untergang davon. Also koennen uns deren Ansichten, Forderungen und Verhalten egal sein (Ausnahme: solche die Raeuberei per Gesetz betreiben versuchen, z.B. Copyright, Patente). > nur hoffen, daß IPv6 niemals flächendeckend genutzt wird, denn sonst kann man > gezielt jeden Nutzer von allem möglichen ausschließen, da er eine fixe IP hat Sollen sie doch die Gratiswerbung ausschliessen. "Stell dir vor es ist Kampf um Marktanteile und kein Kunde geht hin!". > Ich sehe da schon ganze "Passport-IP-Zugangsmanager" Brauchst du das um auf deine Site zuzugreifen? Auf die deiner Kollegen? Auf die von anderen Leuten mit deinen Interessen? Auf die aller anderer normalen Leute? Auf die aller Leute die Teil der offenen Gesellschaft sind? Interessieren dich der verblebende Rest noch?