> "Standard-Tastatur" mit 53 Tasten > [http://www.symlink.ch/article.pl?sid=05/01/25/0953248] > Hardware | Veröffentlicht durch tuxedo am 2005-01-25 10:31:03 > Aus der ABCDEF Abteilung > Wie Slashdot berichtet (Original-Artikel bei Tech-Blog.org) wurde an der > diesjährigen CESein neues Keyboard vorgestellt, dass einen neuen Standard > einführen soll. Die Tastatur stellt im Unterschied zu den heute am meisten > verbreiteten Layouts QWERTY/QWERTZ bzw. DVORAK nur 53 Tasten zur Verfügung. > QWERTZ wurde bereits im vorletzen Jahrhundert für Schreibmaschinen > entwickelt und hatte das primäre Ziel, den Schreiber daran zu hindern, > schnell zu tippen, da sich sonst die Typen verkeilten. Beim "New Standard > Keyboard" sind die Tasten alphabetisch angeordnet, was die > Tippgeschwindigkeit erhöhen soll. > Die Tasten sind so angeordnet, so dass die Benutzung des Keyboards eine > möglichst flache Lernkurve ermöglicht, was vor allem auch Computer-Anfängern > entgegen kommen soll. Die Tastatur lässt sich per USB an den Computer > anhängen, bislang werden aber anscheinend nur Windows Betriebssysteme > unterstützt. ###### QWERTY nicht so schlecht, wird bleiben [http://www.symlink.ch/comments.pl?sid=05/01/25/0953248&cid=3] (Score:3, Informativ) von dino (neil@franklin.ch.remove) am Tue. 25. January 05, 11:59 MEW (User #32 Info) http://neil.franklin.ch/ > hatte das primäre Ziel, den Schreiber daran zu hindern, schnell zu tippen Ach der alte Unsinnsspruch mit dem Abbremsen laeuft immer noch rum? Das QWERTY Layour wurde vor allen fuer eins erfunden: Damit der Erfinder demonstrieren konnte wie schnell man damit tippen kann. (Zumindest wenn man Werbetexte tippt, die nur aus dem Wort TYPEWRITER (qWERTYuIoP bestehen :-)) > nur 53 Tasten Das ist sicher ein Vorteil, weil weniger Handbewegung. Wobei wenn ich bei meiner jetztigen standard IBM MF-II Tastatur von den 102 Tasten die 16 Funktionstaten&Co, 10 Edittasten, und 17 Numerikblocktasten abziehe, sind es auch nur noch 59. Die 6 noch eingesparten (10 wenn man einrechnet dass er 4 Cursortasten in seinen 53 hat) machen den Braten auch nicht mehr feiss. Dem mini-Vorteil gegenueber hat er massive Nachteile gegen sich: - Dass die 10% Beschleunigung bei Dvorak nicht ausreichten, Leute zum umtrainieren zu bringen. Mehr als das schafft er auch nicht mit simplem nicht optimierten ABCDE, eher weniger - Das Layout ist *patentverseucht* (und er ist stolz darauf), also wirds keiner nachbauen. Und keiner will was lernen was er nur mit einem Hersteller sein Produkt nutzen kann. Es wird folglich keine kritische Masse erreichen (noch weniger als Dvorak, der im Markt fuer alternative Layouts etabliert ist und frei benutzbar - Keine Linux Keytabellen, und wegen patentiert wird keiner die machen. Also verliert er auch noch den Markt wo all die alternativen "ich will mehr als Durchschnitt" Leute leben Fazit: Weiterer Erfinder der sich die Arbeit haette sparen koennen. Und der durch Intellectual Property Dummheit seine ohnehin schlechten Chancen noch verringert.