> SCO verklagt 'endlich' Linuxanwender > [http://www.symlink.ch/article.pl?sid=04/03/03/1412259] > Linux | Veröffentlicht durch Raffzahn am 2004-03-03 13:49:44 > Aus der bedrohlich Abteilung > Anonymer Feigling schreibt: "Artikel bei Heise. Kommentar ueberfliessend, > aeh, ueberfluessig." Hmm ... Kluger Schachzug von SCO: Die verklagen als > ersten Linuxanwender nicht eine der bekannten und auf Linux eingeschworenen > IT Firmen, sonden mit Autozone einen ganz 'normalen' Anwender > > Autozone ist in den USA was hierzulande z.B. ATU ist, anders als Amazon, oder > gar Google, ein Unternehmen für das die DV reine Unterstützungsfunktion für > das eigentliche Geschäft hat. Deren Management ist egal ob Windows oder Linux > verwendet wird, hauptsache der Betrieb läuft und es rechnet sich. Ein > Rechtsstreit, um etwas was sie eigentlich gar nicht kümmert, ist da so > sinnvoll wie ein Kropf. Die Aussenwirkung dürfte enorm sein. > > Indem SCO also solche Anwender verunsichert (Linux als unkalkulierbares > Kosten- und Rechtsrisiko - man denke nur an typische > US-Schadensersatzansprüche und Punitive Damages) trifft es IBM und alle > anderen, die professionell Linuxleistungen vermarkten, mitten ins Herz. So > massiven FUD hat man ja noch nicht mal von MS erlebt. > > ZDNet hat in der Wirtschftsabteilung auch noch nette Informationen dazu, die > etwas mehr den finanziellen Hintergrund von SCO aussagen. Wer schon and der > Wand steht, und defakto pleie ist, der hat nix mehr zu verlieren, nur noch > gewinnen, egal wie unsinnig der Versuch scheint. > > Da hat man gedacht, die SCO Sache wär langsam ausgestanden, dabei wird es > jetzt erst richtig spannend. ###### Normale Strategie, wie zu erwarten [http://www.symlink.ch/comments.pl?sid=04/03/03/1412259&cid=10] (Score:2, Informativ) von dino (neil@franklin.ch.remove) am Thu 04. March, 11:26 MET (User #32 Info) http://neil.franklin.ch/ > Kluger Schachzug von SCO: Die verklagen als ersten Linuxanwender nicht eine > der bekannten und auf Linux eingeschworenen IT Firmen Das ist normal, siehe auch Rambus. Zuerst die kleinen angreifen die sich nicht wehren, dann mit Erfolg im Ruecken die naechstgroesseren, dann mit noch mehr Erfolg noch groesseren, ... Das ist das normale Vorgehensmuster des modernen Profiverbrechers, der Gesetze als Waffe statt als Hindernis ansieht: der Steuerzahler bezahlt fuer die Kanone, und mit dem Zusatzbonus dass das Opfer sich nicht mehr per Gesetzt wehren kann. Ideales Verbrechen. Ausser SCO hat, als Firma die von Raeuber^WKlagen leben will, nur unfaehige Juristen eingestellt um Geld zu sparen. > So massiven FUD hat man ja noch nicht mal von MS erlebt. Nur dass das kein FUD mehr ist, sondern weit drueber hinaus geht. Mit FUD tut man Leute mit falschen Aussagen in die Irre fuehren. Aber Leute zur Abschreckung einklagen ist keine Aussage mehr, sondern ein direkter Angriff, also mehr Mafia Techniken. > finanziellen Hintergrund von SCO aussagen. Das ist schon seit Anbeginn bekannt, das SCO finanziell am Ende war. Linux frisst schon seit mehr als 5 Jahren an SCO ihrem Einkommen, weil schlicht besser (Text von Jan 1995) [http://neil.franklin.ch/Info_Texts/SCO_install_blues]. Deren Tod war bereits damals eine feststehende Tatsache. Die erste Klage war fuer alle Kenner der Hinweis das SCO jetzt am Ende angelangt ist. > Wer schon and der Wand steht, und defakto pleie ist, der hat nix nehr zu > verlieren, nur noch gewinnen Genau. Seit Jahrhunderten regelmaessig passiert. Und die Justiz ist so dumm, das sie sich immer noch als Waffe dafuer anheuern laesst. Ist genau eines der Probleme, wegen denen man fragen muss, ob die Justiz mehr nutzen als Waffe fuer Verbrecher hat, oder als die vorgesehene Verteidigung fuer die Opfer.