> Da wäre aber mehr drin als die letzte Meile > [http://www.symlink.ch/comments.pl?sid=04/02/11/1347232&cid=10] > > (Score:0) > von Anonymer Feigling am Thu 12. February, 4:56 MET > > Ob jetzt noch die letzte Meile privatisiert wird oder nicht, ist mir > eigentlich egal. Aufhalten kann man's eh nicht mehr. Man hätte mit der > Privatisierung der Infrastruktur schon gar nie beginnen dürfen; jedenfalls > nicht auf diese Art. > Meine Idee (als Konsumentin) hätte damals so ausgesehen: Ein Telefonnetz, > sowohl Festnetz als auch Mobil, das dem Bund gehört. Also das Aufspalten > zwischen Netz (Bund) und Services (Wirtschaft). Dann hätten wirklich alle > ISPs genau gleichlange Spiesse gehabt. Auch der Bund hätte eine kleine Marge > verlangen können, die er dann für Ausbau des Netzes hätte aufwenden können. > > Aber eigentlich wollte ich hier etwas anderes kommentieren. In der Revision > des Fernmeldegesetzes steckt noch mehr drin als nur die letzte Meile. Der > Entwurf hätte auch einen gesetzlichen Rahmen geschaffen, damit sowohl > KonsumentInnen als auch KonsumentInnen-Organisationen endlich auch eine > Möglichkeit haben, gegen spammende Schweizer (z.B. F. oder H.) rechtliche > Schritte einzuleiten. Nun droht das eine (Anti-Spam) wegen des anderen > (letzte Meile) bachab zu gehen. > > Wann lernen die politisch Tätigen in der Schweiz, dass man nicht zuviele > verschiedene Sachfragen in ein und dasselbe Paket stecken soll? ###### Re: Da wäre aber mehr drin als die letzte Meile [http://www.symlink.ch/comments.pl?sid=04/02/11/1347232&cid=14] (Score:1) von dino (neil@franklin.ch.remove) am Thu 12. February, 12:59 MET (User #32 Info) http://neil.franklin.ch/ > Ein Telefonnetz, sowohl Festnetz als auch Mobil, das dem Bund gehört. s/Bund/Gemeinde/ Es gibt keinen Grund die Letzte Meile auf Bundesebene zu haben, genausowenig wie die Quartierstrassen Bundessache sind. Anderseits ergeben 100e von Gemeinden einen besseren Markt als 1 Bundesbehoerde (ein Auftrag der 100% gewonnen oder verloren wird), und sind so weniger Filz-anfaellig. Und man kann notfalls Gemeinde wechseln wenn man eine Schlafmuetze erwischt hat. Stell dir vor eine innovative Gemeinde die Ethernet in jedes Haus macht, in der Hoffnung gut verdienende Geeks anzuziehen. Wann lernen die politisch Tätigen in der Schweiz, dass man nicht zuviele verschiedene Sachfragen in ein und dasselbe Paket stecken soll? Nie. Weil sie absichtlich schlechte Sachen reinpacken, in der Hoffnung das man die akzeptiert um die guten Sachen zu bekommen. Ab und zu verspekulieren sie sich beim Kombinieren und verlieren/verzoegern das Gute.